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Die Kosten für den Verkäufer beim Hausverkauf

Geschrieben von mw130653 auf 30. Juni 2021
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Wertgutachten

Bevor man eine Immobilie verkaufen kann, muss man erstmal wissen, was sie überhaupt wert ist. Dazu kann man von einem Sachverständigen ein sogenanntes Wertgutachten erstellen lassen. Neben einer Analyse zu Bauschäden und Investitionsbedarf erhält man so einen angemessenen Verkehrswert des Objektes. Für ein schriftliches Verkehrswertgutachten vom Profi muss man allerdings mit ca.1.500 bis 3.500 Euro rechnen. Viele Immobilienmakler bieten diese Wertermittlung auch als Serviceleistung an.

Neben einer Analyse zu Bauschäden und Investitionsbedarf erhält man so einen angemessenen Verkehrswert des Objektes. Für ein schriftliches Verkehrswertgutachten vom Profi muss man allerdings mit ca.1.500 bis 3.500 Euro rechnen. Viele Immobilienmakler bieten diese Wertermittlung auch als Serviceleistung an.

Renovierung

Vielleicht sind es nur ein paar kleine Schönheitsreparaturen oder aber gleich ein ganz neuer Außenanstrich: Wer seine Immobilie in einem Topzustand präsentieren möchte, für den lohnt es sich oft, noch etwas Geld in einzelne kleinere Renovierungsarbeiten zu investieren. Allerdings sollten die Renovierungskosten im Verhältnis zu dem angestrebten Preis stehen. Mit relativ geringem Budget können professionelle Home Stager engagiert werden.

Vermarktung

Die Immobilie sollte sowohl auf dem Papier als auch im Internet von ihrer besten Seite präsentiert werden. Aussagekräftige, gut belichtete und vor allem scharfe Innen- sowie Außenaufnahmen dienen Kaufinteressenten als erste Orientierung. Manche engagieren dafür sogar einen Fotografen. Das Exposé sollte dann auch sowohl in Zeitungen als auch online veröffentlicht werden. Und das kann bis zu einigen hundert Euro kosten. Je nach Anzeigengröße und Platzierung.

Makler

 

Der Makler wird, wenn er vom Verkäufer beauftragt wird, auch vom Verkäufer bezahlt. Seine Provision variiert je nach Bundesland, beträgt aber in der Regel zwischen 3% und 6% des Verkaufspreises. In einigen Bundesländern fällt für den Verkäufer sogar gar keine Provision an, da hier der Käufer die Maklerprovision zahlt. Die investierte Summe zahlt sich doch meist aus, denn der Makler nimmt seinem Kunden alles ab: von der marktgerechten Preisermittlung über Besichtigungstermine bis hin zur Verkaufsabwicklung.

Als Profi weiß der Makler worauf bei der Erstellung eines aussagekräftigen Exposés zu achten ist, stellt die notwendigen Unterlagen zusammen, hat ein entsprechendes Netzwerk an Spezialisten, z.B. Home Stager, und Interessenten und weiß, welche Vermarktungs- und Verhandlungsstrategien erfolgsversprechend sind.

Grunderwerbssteuer

Ist nichts anderes geregelt, zahlt in der Regel der Käufer die Nebenkosten des Kaufes inklusive Grundbuchkosten und Grunderwerbsteuer. Diese liegen bei rund 3,5 – 6,5% der notariell beurkundeten Leistungen für Grundstücke und Gebäude. Wichtig: Wird die Grunderwerbsteuer vom Käufer nicht fristgerecht bezahlt, nimmt das Finanzamt den Verkäufer in die Pflicht!

 

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